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Das höre ich sowieso nicht - merken Sie denn, was Sie hören?
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Der Alltagsstreß belastet uns zunehmend. Viele Fernsehfilme handeln nur von Streit,
Betrug, Mord. Schlechtes Essen, ungünstiges Arbeitsklima, mangelnde Bewegung schaden uns
zusätzlich. Das ist allen mehr oder weniger bekannt.
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- Worauf
die wenigsten achten: Belastungen, die uns über das Ohr
treffen. Das Auge hingegen wird sehr beachtet. Ein kleiner
Kratzer am neuen Möbelstück, schon reklamieren die
meisten. Häßliche Kleidung bringt viele zum Lästern
über andere Menschen. Das Auto und das Haus müssen
auch von außen schön aussehen. Stören Sie sich
ebenso am schlechten Klang einer Hifi-Anlage, wenn Sie in einer
Gaststätte sitzen? Haben Sie diese überhaupt schon mal
wahrgenommen? Regen Sie sich über das Gekrächze eines
Kofferadios an Ihrer Seite ebenso auf, wie über das
Körpervolumen Ihres Strandnachbarn? Haben Sie einmal den
blechernen Klang Ihres Autoradios ebenso bemängelt wie die
Optik des Lackes Ihres Autos, wenn der nicht mehr einwandfrei
ist? Ist Ihnen beim letzten Kaufhausbesuch das nervige
Hintergrundgedudel ebenso aufgefallen, wie die unschöne
Innenausstattung?
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- Viele
sagen: Das höre ich sowieso nicht!" Würden Sie
auch sagen: Ob das schön oder nicht schön ist, sehe
ich sowieso nicht!" Würden Sie sich da nicht ein wenig
komisch, ein wenig dumm vorkommen?
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- Ich
weiß, ich bin hier sehr provokant, aber schauen Sie mal
genau hin: Wie schnell wurden Laser-Pointer verboten, die die
Augen schädigen können. Jetzt sind nur noch solche mit
schwächerer Leistung erlaubt. Wurde die Lautstärke in
Diskotheken ebenso reduziert? Seit vielen Jahren warnen die
Krankenkassen vor den hohen Lautstärken von Walkman und
Diskotheken. 20% der Jugendlichen sind hörbehindert! Nichts
ändert sich! Diskotheken kaufen kaum mehr eine Anlage, die
nicht in der Lage ist 135dB Schalldruck auf der Tanzfläche
zu erzeugen. Das ist die 30fache (!) Leistung der maximal vom
Ohr zu ertragenden Lautstärke. 30 mal mehr Druck als unser
Ohr es verkraften kann. Es schreit durch Schmerzen und wird doch
bedenkenlos zerstört!!! Würden Sie sich Ihr Auge
ebenso halbblind machen lassen??
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- Zu
all dem kommt noch die tägliche und nächtliche
Lärmbelastung! Das Ohr kann man nicht schließen wie
das Auge! Es hört auch nachts den Straßenlärrm,
wie am Tage. Ständiges Musikhintergundgedudel oder
Fernsehton, Lärm von Maschinen, Computern, streitenden
Leuten, Menschenmengen, Flugzeugen, Eisenbahn usw. Wann haben
Sie wirklich Ruhe? Gönnen Sie Ihren Ohren wenigstens ein
paar Minuten am Tag Ruhe? Ist Ihnen bewußt, wie stark der
ständige Streß, der den Ohren durch Lärm
zugemutet wird, auch Ihre Gefühlswelt negativ beeinflußt?
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Vielleicht,
sagen Sie jetzt, hören Sie ein wenig Musik. Aber gerade
hier öffnen Sie sich und sind noch empfindlicher für
unangenehme Wirkungen. Sind Sie sich soviel Wert, daß Sie
wenigstens beim Musikhören angenehme Klänge aufnehmen
wollen? Sind Sie sich soviel wert?
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- Wenn
Sie das mit Nein" beantworten und der Meinung sind, daß
Ihnen Ihre Ohren nicht viel bedeuten, fragen Sie einmal ein paar
alte Menschen, wie einsam man wird, wenn man nicht mehr viel
hört. Überlegen Sie einmal, was es für Ihr
Gefühlsleben bedeutet, wenn Sie ein Sinnesorgan, das 24
Stunden am Tag arbeitet und tief in die Psyche wirkt, fast die
ganze Zeit mit Müll vollstopfen. Stellen Sie sich einmal
vor, sie würden im Wald spazieren gehen, das sanfte
Rascheln der Blätter und das Vögelgezwitscher würde
Ihre Seele erfreuen - oder erfreut und beruhigt Sie das etwa
nicht? Stellen Sie sich vor, sie würden nach einem
anstrengenden Tag zuhause eine Oase der Ruhe schaffen, in der
Sie Ihre Seele mit wohligen Klängen erfreuen können,
neue Kraft und innere Ausgeglichenheit finden könnten. Wäre
das nicht schön? Aber was hindert Sie daran? Sind Sie sich
selbst nicht wert genug, sich das Leben schöner zu machen,
mehr zu genießen und durch Freude gesünder zu sein?
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Wenn
Sie Ihre Ohren immer noch nicht für wichtig halten, möchte
ich Ihnen empfehlen, einmal ein paar Tage genauer auf die
Geräusche zu hören, die den ganzen Tag auf Sie
einwirken. Wenn sie nun verstehen, wie wichtig unsere Ohren
sind, wie stark sie unterschätzt werden, lassen Sie mich
Ihnen zeigen, wieviele unterschiedliche
Möglichkeiten es gibt, Musik zu hören, oder
gehen Sie direkt zu den Voraussetzungen
für gesundes Musikhören.
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